Fertiggestrickt: Baby Blanket

Es gibt Sachen, von denen kann man nie genug haben: Decken sind für mich so Sachen. Deshalb hab ich im Februar meinen großen handgesponnenen Berg Merinowolle vom Finkhof zur Hand genommen und daraus eine recht große Babydecke gestrickt. Ganz unspektakulär kraus rechts gestrickt, also in jeder Reihe gestrickt.

Das Garn ist aus einer recht robusten Merinowolle vom Finkhof in grau von mir handgesponnen. Ich verspinne gerade die braune Merinowolle und finde die sehr viel weicher. Das Garn ist leider auch manchmal etwas überdreht und dadurch noch kratziger. Kleidung wollte ich daraus dann nicht stricken. Da ich bewusst recht dicke Fäden gesponnen habe, ist auch das Garn sehr dick geworden. Kraus rechts mit 7mm Nadeln gestrickt ergibt das ein sehr robustes und trotzdem weiches Material. Die Decke kann doppelt genommen sicher gut auf den Boden als Liegedecke genutzt werden.

Spinn-Info:

  • 1 Kilo Merinowolle vom Finkhof (grau)
  • Fäden Z-verdreht, Garn S-verdreht
  • auf Woolmakers Bliss mit Übersetzung 8:1 gesponnen
  • Garnstärke: Bulky, mit 7mm Nadeln verstrickt

 

Neuer Bremsfaden

Ich habe mir letztes Jahr, nachdem ich ein halbes Jahr mit der Hanspindel geschaut habe, ob es was für mich ist, mit dem Spinnen am Spinnrad angefangen. Dafür habe ich mir das Bliss von Woolmakers gekauft. Ich hab lange recherchiert, welches Rad ich mir kaufe. Es sollte eine Art Anfängerrad sein, bei dem man nicht viel falsch machen kann und das auch nicht zu teuer ist. Es sollte aber auch ein Rad sein, das so ziemlich alles kann, damit nicht nach kurzer Zeit ein neues Rad her muss.

Eine sehr gute Hilfe bei der Entscheidung war das Review zum Bliss von Chantimanou. Ich bin sowieso ein großer Fan von Chanti und ihren Videos, weil sie die Sachen sehr gut erklärt und es dabei auch Spaß macht, ihr zuzuschauen und zuzuhören.

Seit über einem Jahr spinne ich nun am Bliss und bin hoch zufrieden. Das Rad läuft gut und es macht riesig Spaß.  Eine Sache, die auch Chanti als Manko beim Bliss angemerkt hat, ist die Bremse.  Sie lässt sich nur halbwegs gut einstellen und ich bin eigentlich konstant dabei nachzujustieren. Chanti hatte vor einiger Zeit in ihrem Online-Shop Bremsfäden aus Baumwolle für das Bliss. Mitgeliefert beim Bliss ist ein Bremsfaden aus Kunststoff. Ich dachte mir, dass es ja nicht schaden kann, mal auszuprobieren, ob sich ein Baumwollfaden für mich besser anfühlt. Und Tatsache, hab ich das Gefühl, dass sich die Bremse besser einstellen lässt und auch irgendwie das Rad schöner läuft.

Bei mir kommen nur noch Baumwollfäden als Bremsfäden in Frage. Es fühlt sich beim Spinnen irgendwie runder an und das ganz leise Quitschen,  dass die Bremse manchmal machte, wenn sie etwas fester eingestellt war, ist auch weg. Sehr zu empfehlen!

Chantimanous  Review vom Bliss sowie ein neueres Video mit Tipps für das Bliss kann ich beide sehr empfehlen, wie ihre Videos generell.

Habt ihr schonmal einen neuen Bremsfaden ausprobiert? Was sind eure Erfahrungen?

fertig gestrickt: Alpaka-Set

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Boreal-Pullover

Zwischendurch, neben meinen größeren Projekten wie gerade dem Boreal-Pullover, stricke ich gern mal was kleines einfaches.

Aus der selbsgesponnenen Alpakawolle von fairalpaka habe ich nach meinen eigenen Anleitungen eine Mütze (simply-grey) und einen Cowl (Roadtrip) gestrickt. Ich musste die Maschenanzahl etwas anpassen, weil ich mit einer kleineren Nadelstärke (4,5mm statt 5,5mm) stricken musste.

Ich bin sehr zufrieden und freue mich schon, das neue Set auszutragen.

NYC - Liberty Island

Urlaub

Ich bin ein großer Fan von Nordamerika. Lange hab ich von der Ferne die Popkultur und das Essen bewundert, mittlerweile hatte ich das Glück zum dritten Mal ans andere Ende der Welt fliegen zu können. Dieses Jahr feiern der Göttergatte und ich unseren 10jährigen Hochzeitstag und haben lang überlegt, was wir dafür machen könnten. Da wir beide mittlerweile in Lohn und Brot sind, haben wir uns recht kurzfristig entschlossen einen schon lang gehegten Plan umzusetzen: Einen Roadtrip durch die Ostküste. Mitte Juni ging’s los mit dem Flieger von Frankfurt nach Washington. Von dort dann nach Atlantic City und weiter nach New York. Nach ein paar Tagen dort haben wir Rhode Island und Massachussets erkundet, um dann unsere letzten Tage in Boston und Umgebung zu verbringen.
Es war eine tolle Zeit mir unglaublich vielen Eindrücken, netten Gesprächen und natürlich einigen Besuchen in Woll-Läden.

 

 

 

 

 

Als Mitbringsel habe ich wunderschöne Wolle und Spinnfasern gekauft.
In New York musste ich einfach Purl Soho besuchen, deren Blog ich regelmäßig lese und denen ich bei Instagram folge. Außerdem einen Besuch wert ist Knitty City, ebenfalls in New York. In Boston hab ich Newbury Yarns besucht und in Salem Circle of Stitches.

Überall gab es so schöne Wolle, dass es mir richtig schwer gefallen ist etwas auszusuchen. Was mich besonders gefreut hat war, dass es fast überall auch Spinnfasern gab. Außerdem – und das ist mir letztes Jahr in Kanada schon aufgefallen – sind die LYS (Local Yarn Stores) richtige Treffpunkte für Wollbegeisterte. Fast immer saßen Strickende Menschen in den Läden an großen Tischen, auf Sofas und strickten und unterhielten sich. Gleiuch mehfach wurde ich eingeladen Platz zu nehmen oder zu einem offen Treffen zu kommen. Nordamerikaner_innen sind meiner Erfahrung nach eh sehr gastfreundlich – Stricker_innen und Spinner_innen sind es nochmal besonders.  Mit nach Hause  gekommen sind folgende tollen Sachen:

Stricktreff

Ihr Lieben,

entschuldigt, dass ich so lang nichts hab von mir hab hören lassen. Bei mir war einiges los: Ich wechsele gerade die Arbeitsstelle. Meine Doktorarbeit ist erschienen, ich hab also ein Buch veröffentlicht und darf mich nun Dr. Poppy Bumbleroot nennen. Außerdem war ich zwei Wochen im Urlaub. Davon berichte ich demnächst mal ausführlicher.

Nun bin ich aber wieder da und blogge hoffentlich wieder regelmäßiger. Eine große Motivation sind die Mädels vom Strick- und Spinntreff, die ich gestern persönlich kennenlernen durfte. Habt vielen Dank für die netten Gespräche! Ich freu mich schon auf das nächste Treffen!

Auf dem Treffen konnte ich endlich mal einen Garnwickler und eine Haspel ausprobieren und nun steht fest: Sowas brauch ich unbedingt! Sehen diese Garn-Cakes nicht einfach toll aus?!

Rohwolle aus Thüringen

Ein ganzer Beutel Wolle nur für mich – so einfach kann man mich glücklich machen!

Das Wollvlies kommt aus Thüringen aus der erweiterten Verwandtschaft meines Mannes, die selbst  einen kleinen Hof haben und letztes Jahr ganz interessiert an meinen ersten Handspinnversuchen waren.  Bei der Schur ihrer Schafe dieses Jahr wollten sie an mich denken und mir etwas Wolle beiseite legen. Gesagt, getan, stand jetzt beim Besuch in Thüringen ein Beutel für mich bereit. Nun muss ich überlegen, wie ich weiter damit arbeite. Erstmal muss das Vlies gewaschen werden, weil es doch sehr verschmutzt ist – das gehört halt dazu, wenn die Tiere die ganze Zeit draußen in der Natur sein dürfen. 
Dann will ich versuchen aus der  Flocke zu Spinnen – ich bin sehr gespannt, wie mir das gelingen wird ! Vorher werd ich aber nochmal in den Videos von Chantimanou stöbern, da gibt’s sicher einige Tipps, die mir helfen werden. Über eure Hinweise freue ich mich aber natürlich auch!

Review: Kammzug von FairAlpaka

Bei FairAlpaka gibt es tolle Wolle aus 100% Baby Alpaka. Anfang des Jahres boten Carla und Sven, die das Unternehmen leiten, 300g-Kammzüge in naturweiß an, ebenfalls aus 100% Baby Alpaka. Das war zunächst ein Ausprobieren, ob es wieder Kammzüge geben wird steht also noch in den Sternen. Ich hab mir sofort einen Kammzug bestellt als ich davon im Newsletter erfuhr und hab meine Spulen auf dem Bliss leer gemacht, um gleich die kuscheligen Fasern von FairAlpaka verspinnen zu können.

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FairAplaka Kammzug

Die 300g sind ehrlich gesagt etwas unhandlich, weil ich bisher Kammzüge mit max. 100g gewohnt bin, die als Zopf geflochten angekommen sind. Der FairAlpaka-Kammzug ist gewickelt. Die Stapellänge ist mit ca. 12 cm sehr lang und die Fasern sehr weich und rutschig. Ich hab die Fasern mit der zweitgrößten Übersetzung  (zweitgrößter Wirtel) versponnen. Dabei war es immer ein hin und her zwischen nicht stark genug verdreht und Fadenriß, was mich etwas frustriert hat. Es ist nicht so, dass ich nicht schon Alpaka versponnen habe. Auf der Handspindel hab ich ein Batt versponnen und das ging ganz gut. Beim Kammzug von FairAlpaka hab ich einfach kein Gefühl dafür bekommen, wann der Faden genug Drall hat, man sieht bei dem Naturweiß auch nicht wirklich viel (anders als bspw. beim Finkhof-Kardenband aus dem letzten Posting, bei dem man durch die Melange auf einen Blick sieht wie sich der Drall im Faden verteilt hat) und muss sich wortwörtlich auf sein Fingerspitzengefühl verlassen. Dadurch, dass die Fasern alle schön parallel in dem Kammzug liegen, hat mir das Spinnrad die Fasern fast schon allein ausgezogen. Das hat bei mir zu einen Death Grip geführt: Ich hab die Fasern so dolle festgehalten, dass meine Fingerspitzen taub geworden sind. Ich hab ja noch wenig Ahnung, hab aber überlegt, ob der Kammzug durch die langen Fasern und weil es sich so leicht ausziehen lässt, vielleicht für den langen Auszug gut brauchbar wäre. Da ich das selbst noch nicht ausprobiert habe, weil ich mich noch nicht an den langen Auszug rangetraut habe, ist das aber reine Spekulation.

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Fasern: oben FairAlpaka, unten Finkhof

Für Anfänger_innen ist der Kammzug meiner Meinung nach gar nichts. Das führt nur zu Frust. Ich hab jedenfalls sehr geflucht und bleibe erstmal bei für mich einfacheren Fasern. Für erfahrene Spinner_innen könnte das aber eine schöne Faser sein, wenn man weiß wie man damit umgehen muss.

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Single FairAlpaka Kammzug

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300g Kammzug von FairAlpaka versponnen

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FairAlpaka Kammzug versponnen

Mit dem fertigen Garn (ist noch nicht gewaschen) bin ich trotzdem recht zufrieden und bin gespannt, wie es sich verstricken wird. Mich erinnert es ein bisschen an mein allererstes hangesponnenes Garn, das war auch so ungleichmäßig. 😉

Spinninfo:

  • 300g Kammzug von FairAlpaka
  • versponnen mit dem Bliss von Woolmakers, zweitgrößter Wirtel
  • Einzelfäden: Z-Verdrehung
  • 2 Fäden in S-Verdrehung verzwirnt
  • ca. 10 WPI (Garnstrang noch ungewaschen)
  • Nadelstärke vermutlich 4,5 mm

Review: kardierte Wolle vom Finkhof

Beim Finkhof hab ich schon einiges an strickfertiger Wolle gekauft. Alle möglichen Farben und Stärken und ich mag die Wolle wirklich gern. Schon bevor ich mit dem Spinnen angefangen habe, bin ich irgendwann beim Stöbern im Online-Shop auf die großen Pakete kardierter Wolle  gestolpert. Jetzt mit dem Spinnrad hab ich mir gleich mal einen der Ballen bestellt. Für z.Z. 18 € erhält man 1000g kardierter Wolle in den Farben weiß, grau oder braun. Die Farben sind allesamt Naturfarben und nicht gefärbt. Wie alles beim Finkhof stammt auch die kardierte Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung.IMG_20160209_200112

Ich hab mich für mein erstes Kilo Finkhof-Fasern für das grau entschieden. Wobei ich sagen muss, dass die Farbe durch eine Melange von dunklen, fast schwarzen Fasern, über grau-braun bis hin zu weißen Fasern zu einem eher grau-braun wird. Beim ersten Blick auf den großen Ballen war ich etwas enttäuscht von der Farbe. Beim Spinnen hab ich mich aber richtig in die natürlichen Töne verliebt, die die Einzelfäden und das Garn schön strukturieren. Die Fasern scheinen auch eine Mischung zu sein aus Deckhaar und Unterwolle. Zumindest scheinen mir die weißen Fasern weicher zu sein.

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Wer die Finkhof-Wolle kennt, kann sich ungefähr vorstellen, wie sich das fertige Garn aus der kardierten Wolle anfühlt. Man kann noch ein wenig bei den Fasern das Wollfett herausfühlen, ansonsten sind die Fasern aber eher trocken und robust. Wer die Finkhof-Wolle mag, wird sehr wahrscheinlich auch diese Fasern mögen. Wem die Finkhofwolle zu robust ist, der wird auch mit den Fasern eher nicht glücklich.

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Die Fasern haben eine ungefähre Stapellänge von 5cm und ich finde sie gut auszuziehen. Von dem großen Ballen mache ich mir ein Stück des Kardenbandes ab und teile mir das dann in drei Streifen längs. Für mich ist es so ganz gut handhabbar. Obwohl ich Anfängerin am Spinnrad bin, reißt mir der Faden bei diesen Fasern sehr selten. Das Ausziehen geht auch ohne vorziehen sehr gut. Durch die unterschiedlichen Fasern ist es für mich eher schwierig einen sehr gleichmäßigen Faden zu Spinnen. Gerade die weißen Fasern in der Mischung machen etwas dickere Stellen. Das fertige Garn sieht für mich aber trotzdem recht gleichmäßig aus, wobei ich die Stränge noch nicht gewaschen habe. Die Fasern kann man sicher auch gut mit der Handspindel spinnen, mit dem Spinnrad ist man aber um einiges schneller.DSC_0104

Spinninfo:

  • 1 Kilo Karden-Band vom Finkhof in grau
  • versponnen mit dem Bliss von Woolmakers, zweitgrößter Wirtel
  • Einzelfäden: Z-Verdrehung
  • 2 Fäden in S-Verdrehung verzwirnt
  • ca. 9 WPI (Garnstrang noch ungewaschen)
  • Nadelstärke vermutlich 5,5/6mmIMG_20160214_202010

Spinnrad Bliss von Woolmakers

Ich hab’s getan: Ich hab mir ein Spinnrad zugelegt!

Nachdem ich letztes Jahr mit der Handspindel angefangen habe zu spinnen und es mir richtig viel Spaß gemacht hat, habe ich überlegt, ob ich mir nicht ein Spinnrad anschaffen möchte. Recherchen im Internet haben gezeigt, dass ein altes Spinnrad für mich nicht in Frage kommt, weil ich einfach keine Ahnung hätte, was wo vielleicht hängt, geölt werden muss oder vielleicht kaputt sein könnte. Also hab ich mir Reviews von neuen Spinnrädern angeschaut. Nicht zuletzte hat mal wieder Chanti von der Chantimanou Handspinnerey den Ausschlag gegeben. Sie hat u. a. das Bliss von Woolmakers ausführlich getestet und Pros und Cons ausgewertet. Bei Ravelry gibt es zudem eine Gruppe, in der man auch viele Infos bekommt. Es war also schnell klar, dass es das Bliss von Woolmakers werden würde. Interessant ist, dass man das Rad kaum gebraucht angeboten bekommt. Es scheint also ein Rad zu sein, mit dem die meisten sehr sehr zufrieden sind – und nicht nur Anfänger. Der Preis ist unschlagbar, die meisten Räder sind doppelt so teuer. Ein bezahlbares Erstrad also, mit dem man lange Freude haben wird. So meine Hoffnung!

Ich hab das Rad Anfang Januar bestellt. Zu der Zeit war klar, das gerade keine Räder im Shop sind und die Lieferung erst Ende Januar/Anfang Februar stattfinden würde. Sehr zuverlässig habe ich am Donnerstag die Versandbestätigung bekommen und am Freitag wurde das hübsche Ding geliefert. Das Rad muss man Ikea-mäßig selber aufbauen. Sehr nett fand ich, dass sowohl der Schraubendreher als auch ein Inbus mitgeliefert wurde. Ich musste also nicht erst im heimischen Werkzeugkasten suchen und ausprobieren, sondern konnte gleich loslegen. Beides lagere ich in der Nähe des Rads, falls ich mal was nachziehen muss.

Und dann ging’s auch schon los mit spinnen! Ich hatte noch einen 100g-Kammzug aus bunter Merinowolle, den ich in zwei Stücke getrennt habe und zwei Fäden gesponnen habe. Am Freitag. An einem halben Tag. Ja, spinnen mit dem Spinnrad geht unglaublich fix! Am Samstag hab ich die zwei Fäden verzwirnt. Das Bliss kommt mit drei Spulen und einer eingebauten Lazy Kate. Das verzwirnen geht auch gut von der Hand. Ich ärgre mich gerade ein bisschen, dass ich nicht gleich noch drei extra Spulen dazu gekauft habe – das Rad kann neben der aktiven Spule nämlich bis zu 5 weiteren an der Seite halten. Na, das hole ich irgendwann nach.

Jedenfalls geht das Spinnen super schnell und mach echt richtig Spaß. Ich sitze dafür auf einem unserer Esstisch-Stühle. Allerdings brauch ich mal noch bequeme Kissen für den Rücken. Von der Höhe des Einzugs finde ich es perfekt, weil es nicht so auf die Arme bzw. Schultern geht. Ich hab mich für die Variante mit nur einem Pedal entschieden, das Bliss gibt es aber auch mit Zweitritt. Ich finde die große Fläche zum Treten sehr angenehm, weil es genug Platz für Abwechslung bietet.

Mit dem ersten Garn bin ich sehr zufrieden. Ich hab mein anderes neues Spinn-Utensil, eine Kreuzhaspel oder auch Niddy Noddy genannt von Kromski, auch gleich ausprobiert. Zum einen das mit der Handspindel gesponnene Alpaka-Garn und zum andren das erste Bliss-Garn.

 

Am Wochenende hab ich direkt eine größere Menge Spinnfasern bestellt, weil es mit dem Rad so schnell geht. Ich hoffe, bis nächstes Wochenende wird’s geliefert, damit ich am Wochenende gleich weiter machen kann.

Rückblick 2015

Ich wünsche euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht!

Letztens bin ich über einen Beitrag zu den Top-Farben 2015 der fairalpaka-Wolle gestoßen und fand den so toll, dass ich mir dachte, dass ich auch mal einen verstrickten Jahresrückblick schreiben könnte. Here we go:

Wie bei dem verlinkten Rückblick, standen auch bei mir dieses Jahr Naturfarben hoch im Kurs: Die hellgraue und dunkelgraue fairalpaka DK wurde bei mir gleich mehrfach verstrickt: Der Epistrophy-Cardigan, die Epistrophy-Mütze und ein kuscheliger Cowl, eine Mütze nach eigener Anleitung. Außerdem habe ich die hellgraue Sockenwolle von Fairalpaka zu Socken verstrickt. Aber auch aus Finkhofwolle wurde einiges verstrickt: Stulpen für meine Nichte, der Ursula-Cardigan, „By The Fjords“-Socken, die Snawheid-Mütze und Snawheid-Paws, überall war ein nicht unwesentlicher Teil der naturfarbenen Merinowolle verstrickt. Außerdem habe ich einen Cowl aus naturfarbener Merinowolle verstrickt, deren Faden ich selbst gesponnen habe. Farben habe ich dieses Jahr auch verstrickt. Ich dachte, dieses Jahr sei sehr grün gewesen, tatsächlich war aber auch rot, grün, türkis, lila, blau häufig auf den Nadeln. Mein falscher Eindruck liegt vielleicht daran, dass ich noch einige grüne Wolle im Wollvorrat liegen habe.

Was habt ihr so 2015 verstrickt? Gab es eine Farbe, die euch 2015 besonders begleitet hat? Wie sieht es mit 2016 aus: Habt ihr schon „verstrickte“ Pläne? Bei mir ist gerade der „Robin“ von Helga Isager auf den Nadeln und auch der „Owls“ von Kate Davies ist schon in Planung. Außerdem habe ich gerade ein Socken-Strick-Buch bestellt… Socken sind ja immer gut. Außerdem spinne ich gerade Alpaka-Wolle, Alpaka scheint also auch 2016 bei mir wieder viel durch die Hände zu gehen – ist aber auch flauschig!