Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Apps und Bücher

Weiter geht es in meiner Blogreihe mit meinen persönlichen Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern mit Apps und Büchern, die ich genutzt habe bzw. nutze und empfehlen kann. Auch hier wieder der Hinweis, dass es sich um meine  ganz persönliche Sicht handelt.

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Apps

Schon während der Schwangerschaft beschäftigt man sich ganz viel mit dem neuen Leben, dass da in einem wächst. Und weil man wissen will, wie es gerade aussieht, wie es sich entwickelt und was es vielleicht schon von der Außenwelt mitbekommt, gibt es eine ganze Reihe Apps, die über den Schwangerschaftsverlauf informieren und meist auch Tipps geben, was bspw. gegen Übelkeit hilft. Die App,  die mich unter dem großen Angebot am meisten überzeugt hat, war Schwangerschaft +. Woche für Woche kann man sich informieren, wie es dem kleinen Würmchen geht. Man kann eigene Daten, die während der Vorsorge Untersuchungen aufgenommen werden (Gewicht, Herzschlag etc.) in der App eintragen und damit die Entwicklung verfolgen.  Außerdem gibt es täglich und wöchentlich Artikel zu bestimmten Themen. Schön ist, dass auch für den/die Partner_in Infos oder Hinweise gegeben werden, wie man die Schwangere gerade gut unterstützen kann. Nett ist auch, dass man wöchentlich ein Foto von sich und dem wachsenden Bauch machen kann.

Nach der Schwangerschaft habe ich nach einer App gesucht, mit der ich verfolgen kann, wieviel das Mäuschen getrunken hat. Während ich noch Abgepumpt habe, habe ich dafür die Medela-App benutzt, die eigentlich ganz gut war. Mittlerweile nutze ich Baby Daybook. Neben dem eigentlichen tracken von Flasche, Medikamente, Temperatur und anderen Sachen,  die man sich übrigens sehr individuelle selber aus einer Liste zusammenstellen kann, werden auch Statistiken für verschiedene Zeiträume angezeigt. Das ist gerade was Flaschenmenge angeht für mich recht hilfreich. Toll ist, dass mehrere Personen auf das Konto zugreifen können, so dass der Papa bei uns auch eintragen kann wann die Kleine wieviel getrunken hat etc.

Eine weitere App, die recht hilfreich ist, ist die zum gleichnamigen Buch gehörende Oje ich wachse!. Buch und App beschäftigen sich damit, dass Babys im allgemeinen in bestimmten Zeitabschnitt sogenannte Sprünge machen. Sie lernen dann etwas neues, können neues, sind aber gerade in der Zeit deshalb aber auch besonders anhänglich oder weinerlich. App und Buch geben keine Patentrezepte, wie man sein schreiendes Baby beruhigen kann (außer dem tollen Satz und meinem neuen Lieblingsmotto: Babys sind zum hochnehmen da.), sondern erklären, warum  vielleicht gerade alles etwas viel für das kleine Würmchen ist. Das nimmt vor allem Unsicherheit und mir zumindest hilft es schon zu wissen, dass ein Sprung ansteht, um besser damit umgehen zu können und nicht gleich Angst zu haben, dass etwas mit meinem Baby nicht stimmt. Schön ist vor allem, dass es einen Kalender gibt, in dem man ablesen kann, wann der nächste Sprung ungefähr ansteht. Außerdem kann man sich dafür auch Erinnerungen  per App und sogar im Google-Kalender anzeigen lassen.

Bücher

Wie gerade schon erwähnt, ist das Buch Oje ich wachse!  von Dr. Hetty van de Rijt und Dr. Frans X. Plooij für mich recht hilfreich. Zum einen hat man einen Eindruck, was das Baby gerade lernt und worin man das Kleine gerade unterstützen kann, zum anderen lernt man einzuschätzen, wann gerade ein Entwicklungssprung ansteht und ist darauf gefasst, dass der Alltag vielleicht wieder etwas aus den Bahnen gerät. Ich habe übrigens die digitale Version über die Kindel-App.

Ein weiteres Buch, das mir persönlich sher geholfen hat war Babypflege von Daniela Langanki. In diesem kleinen Büchlein wird gezeigt, wie an wickelt, wäscht und Co. Leider hatte ich etwas Pech mit meiner Wochenbett-Hebamme und so musste ich mir das meiste irgendwie selbst aneignen.Da war dieses Büchlein mit vielen Bildern eine echte Hilfe. Auch das Buch gibt es als E-Book.

In der Schwangerschft hat mich vor allem Geborgen wachsen von Susanne Mierau begleitet. Die Bloggerin hat in diesem Buch ihr Wissen um eine Bindungsorientierte Elternschaft zusammen getragen. Was ich an dem Buch (ich habe auch hier die digitale Version) schätze ist, dass es klar aus einer bestimmten Vorstellung heraus geschrieben ist, dabei aber nie mit erhobenem Zeigefinger daherkommt und immer wieder darauf hinweist, dass jede Familie den eigenen Weg gehen muss und es in der Realität manchmal eben nicht so geht, wie man es sich vorstellt (Stichwort Stillen), man aber trotzdem sehr gut anders bindungsorientiert handeln kann. Das Nachfolge-Buch Geborgene Kindheit ist übrigens vor Kurzem erschienen. Ich habe noch nicht reingeschaut, vielleicht hat von euch schon jemand das Buch gelesen und mag davon berichten?

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