Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Baby-Kleidung

Heute gibt es mal einen nicht-wolligen Inhalt: nach neun Monaten Schwangerschaft und vier Monaten Eltern-Dasein haben wir einige Erfahrungen gemacht, die vielleicht für die ein oder den anderen interssant sein könnte. Ich sage ganz deutlich: Das sind meine/unsere Erfahrungen und Einstellungen – Andere sehen das sicher ganz anders und das ist auch gut so. Ich bin starke Verfechterin der Meinung, dass es selten nur einen richtigen Weg gibt. Vielfalt ist gerade auch beim Elternsein vorhanden, denn jedes Kind ist anders, jede Familie ist anders.  Wichtig ist nur, für sich und die eigene Familie den richtigen Weg zu finden. Hier also meine/unsere Erfahrungen.  Da sich verschiedene Themen anbieten und es an manchen Stellen vielleicht etwas ausführlicher wird,  mache ich eine ganze Blogserie daraus.  Heute starten wir mit einem der großen, wichtigen und dauerhaften Themen: Babykleidung. 

Baby-Kleidung

Kaum ist der Schwangerschaftstest positiv, da stellt man sich schon vor, was das kleine Würmchen anhat, das man da in den Armen liegen hat. Kleidung ist natürlich sehr wichtig und meist wollen die nächsten Verwandte und Freunde etwas schenken und Kleidung kann man nie genug haben – oder? Nun ja, das stimmt schon. Auf der anderen Seite wachsen die kleinen Mäuse so schnell, dass man manchmal gar nicht alles anziehen kann, was sich da im Laufe der Schwangerschaft in den Baby-Kleiderschrank geschlichen hat. Und dann gibt es Sachen, die zieht man super gerne an, andere wiederum kommen als Wechselklamotten, die man hoffentlich nicht braucht,  in die Wickeltasche bis sie nicht mehr passen.

Was uns überzeugt hat sind Wickelbodys.  Als Erstlingseltern haben wir natürlich auch immer Angst gehabt unsere Kleine zu grob anzufassen.  Einen Body über den kleinen Kopf  des Neugeborenen zu ziehen kam für uns anfangs überhaupt nicht in Frage und ich habe mich mehr als einmal gefragt, wer das tatsächlich gern macht. Bei Wickelbodys muss man das Baby zwar hin und her rollen,  aber der sensible Nacken bleibt dabei eigentlich immer auf der Wickelunterlagen. Ich hab mich mit Wickelbodys anfangs einfach viel wohler und sicherer gefühlt.

Noch „schlimmer“ als über-den-Kopf-zu-ziehende Bodys sind kurzärmelige Bodys. Obwohl es davon massenhaft Angebote in Baby-Geschäften gibt, sind die m.M.n anfangs gar nicht so praktisch. Da muss man doch immer noch ein Jäckchen drüber ziehen, weil Neugeborene ihre Temperatur noch nicht selbst regulieren  können. Unser Juli-Mädchen hat wirklich nur an super-heißen Tagen und auch dann nur Zuhause einen kurzärmeligen Body angehabt. Erst mit ca. drei Monaten sind bei uns über-den-Kopf-zu-ziehende Bodys und kurzärmelige  Bodys ( als Unterhemd) in Benutzung.

Shirts sind auch so eine Sache: Voll süß, aber gar nicht so praktisch, weil sie ständig hochrutschen. Also entweder einen Strampler drüber und hoffen, dass die Windel da sitzen bleibt, wo sie bleiben soll oder doch einen (kurzärmeligen) Body drunter. Jetzt, wo es schon recht kalt ist, ist auch bei unserem Mäuschen das Zwiebelprinzip angesagt, also mehrere Schichten übereinander. Wir sind außerdem große Fans von Bodys, weil sie beim aktiver werdenden Baby alles mitmachen und die Windel dort halten, wo sie hingehört.

Kommen wir zur Beinbekleidung.  Hosen sind okay, noch besser sind Hosen mit Füßen. Gerade wenn man das Baby viel in einer Tragehilfe hat, machen sich Hosen mit Füßen sehr gut, weil einem dann nicht ständig die Socken verloren gehen. Was ich außerdem gerade bei Neugeborenen-Hosen gut fand, waren breite Bündchen am Bauch,  damit die Hose nicht so in den eh schon empfindlichen Bauch und Bauchnabel drückt.

Noch besser als Hosen sind Strampler,  die drücken nämlich gar nicht am Bauch. Und auch da gibt es welche mit Füßen. Und wenn sich der bzw. die Designer richtig Gedanken gemacht haben, dann hat der Strampler unten an den Beinen eine Knopfleiste. So kann man das Baby wickeln, ohne immer den ganzen Strampler ausziehen zu müssen. Das sind meine echten Favoriten!

Was ich persönlich auch gerne  mag sind Strumpfhosen. Die haben zum einen auch Füße, zum anderen liegen sie aber eben schön eng an und scheinen mir dadurch als Schlafanzughose oder auch tagsüber Zuhause, wenn man das Baby viel in einer Tragehilfe hat, sehr praktisch. Jetzt bei dem kalten Wetter ziehe ich die Strumpfhosen unter die Hosen oder Strampler und so ist unsere Prinzessin gut eingepackt, selbst wenn mal ein Socken verloren geht.

Weitere Tipps von mir zu Babykleidung findet ihr unter folgenden Links:

Veröffentlicht in: Baby

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