Strasbourg

Das Osterwochenende haben wir recht spontan in Strasbourg verbracht. Was eine schöne Stadt! Obwohl es recht kühl war, und ein Tag auch recht verregnet, sind wir viel durch die Gässchen gelaufen, haben viel gegessen und Kaffee getrunken und generell einfach die Zeit genossen nochmal vor der Geburt unseres ersten Kindes im Sommer zu zweit einen Städtetrip zu machen. 


Natürlich haben wir auch ein Wollegeschäft aufgesucht.  Aber schon im Hotelzimmer wartete auf uns gestricktes:

Aber zum eigentlichen Wolladen: La droguerie ist ein schöner Handarbeitsladen im Zentrum von Strasbourg, mit einer schönen Auswahl an verschiedenen Garnen. Besonders interessant sind die Kits, die sie zusammen stellen. Man sucht sich in den ausliegenden Anleitungsbüchern etwas aus und die Verkäuferinnen, die übrigens alle super nett sind, wickeln einem dann die passende Menge an Wolle für die richtige Größe zusammen. 
Ich habe mir als Mitbringsel eine Baby-Strickjacke ausgesucht. Das Garn ist eine Baumwolle in verschiedenen Farben. Das Kit kommt mit den passenden Knöpfen und die Anleitung kostet in dem Kit statt 5€ nur noch 1 €. Außerdem konnte ich nicht an der Projekttasche vorbei – ich liebe Projektbeutel!


Es war ein tolles Wochenende, mit wunderbaren eindrücken und wir haben eine schöne Zeit in dieser tollen Stadt verbracht. Wird sicher nicht das letzte Mal für uns gewesen sein. Und für unseren kleinen Engel haben wir nicht nur das Strick-Kit mitgebracht, sondern auch auf dem Ostermarkt ein Mitbringsel erstanden:

3 Gedanken zu „Strasbourg

  1. Ulrike Wennde sagt:

    Ein sehr schöner Bericht 🙂
    Ich liebe es im Urlaub Wolleläden zu besuchen und die mitgebrachte Wolle in ein Erinnerungsprojekt zu verwandeln 🙂
    Dir viel Spaß dabei.
    LG Ulrike

    • Poppy sagt:

      Dankeschön!
      Ja, ich versuche auch immer von dort, wo ich bin, ein kleines wolliges Erinnerungsstück mitzubringen. Das ist so schön: Beim Stricken erinnert man sich daran, wo man die Wolle (oder die Spinnfasern) gekauft hat und wenn das Strickstück dann fertig ist, denkt man beim Tragen daran, woher es kommt. Eingestrickte Erinnerungen sozusagen. 🙂

  2. Klara sagt:

    Ach Stassbourg! Wie schön. Wir fahren immer zwischen Weihnachten und Neujahr nach „Französisch-Land“ (wie unser Sohn das immerzu nennt). In Frankreich laufen dann nämlich noch immer die schönen Weihnachtsmärkte, bloß ohne die anderen ahnungslosen Touristen. Im LaDrougerie waren wir natürlich auch. Ich habe mir deren Anleitungshefte gekauft, und greife immer noch gerne zu ihnen. Das mit dem abmessen der Wolle war für mich völlig neu. In dem Laden hätte ich Stunden verbringen können… es ist ja nicht nur die Wolle.
    Ja, genießt die Zeit zu zweit. Ruht Euch viel aus, die Nächte werden die nächsten Jahre ewig unterbrochen sein.

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