Rez.: Reckless – Das goldene Garn

wpid-dsc_001722.jpg.jpegDer dritte Teil der Spiegelwelt-Reihe von Cornelia Funke, „Reckless – Das goldene Garn“, führt uns auf die nächste âventiure. Diesmal erfahren wir mehr über die osteuropäische Märchenwelt, wir lernen mehr über Will und Jacobs Mutter und finden die Herkunft des Spiegels, der das Portal zwischen den Welten markiert, heraus. Außerdem wird das Verhältnis zwischen Jacob und Fuchs komplizierter und wir treffen Will und Jacobs Vater wieder.
Grundsätzlich lebt die Geschichte von den (komplizierten) Beziehungen von Jacob. Das Setting – die Märchenwelt – ist dabei eher der Rahmen. Obwohl ich auch den dritten Teil für mich in Rekordzeit gelesen habe, muss ich doch sagen, dass mir die Märchenwelt doch ein wenig zu kurz gekommen ist. Ich mag es, fantastische Welten zu entdecken. Offensichtlich plant Funke schon im Voraus, denn ein paar Dinge sind eindeutig für spätere Erzähl-Stränge gedacht. Ich bin gespannt, ob diese tatsächlich schon hier notwendig waren, denn ich finde diese ganzen Erzähl-Fäden (no pun intended) ehrlich gesagt ein bisschen undurchsichtig. Zum Ende des Buches geht dann aber alles überraschend schnell, was mich ein bisschen hilflos zurück gelassen hat.
Alles in allem wieder ein gutes Buch von Cornelia Funke, mit ein paar Mankos. Ich bin gespannt, in welche Märchenkultur es als nächstes geht. Dann hoffentlich ein bisschen tiefer gehend und mit weniger Plot-Strängen.

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