Die verstrickte Dienstagsfrage

Ich hab’s in den letzten Monaten gar nicht geschafft, die verstrickten Dienstagsfragen zu beantworten. Diese Woche bummel ich aber Überstunden ab und hab endlich mal wieder Zeit.

Das Wollschaf fragt heute:

Hattest Du schon mal eine Phase akuter Strickunlust?
Wenn ja, was hast Du dagegen unternommen?
Oder hast Du einfach abgewartet, bis die Phase vorüber war?
Wie lange hat die Phase angedauert?
Was hast Du in dieser Zeit stattdessen gemacht?
Gibt es Gründe, woran es gelegen haben könnte?

Vielen Dank an Tichiro für die heutige Frage.

Ja, ab und an hab ich keine Lust zu stricken. Irgendwie macht das aktuelle Projekt dann gerade keinen Spaß, oder ich hab keine Idee für ein neues Projekt. Da Stricken für mich Freizeitbeschäftigung ist, lass ich Wolle und Nadeln dann auch mal liegen. Interessanterweise hab ich dann häufig Lust zu Häkeln – was ich eigentlich überhaupt nicht kann. Also häkele ich mich einen Abend oder einen Nachmittag durch ein Anfänger-Video und lass es danach dann doch wieder bleiben.

Wenn ich so ganz ohne Lust bin, selbst was zu stricken, schaue ich manchmal anderen beim Stricken zu, entweder auf youtube oder über Craftsy-Kurse. Oder ich surfe bei Ravelry durch die Projektseiten.

Ich glaube, man muss einfach durch so eine Phase Strickunlust durch. Wenn man nicht gerade berufliche gezwungen ist zu stricken, sollte man sich diese Auszeit nehmen und auch nicht Druck aufbauen, dass man jetzt bald wieder an die Nadeln muss. Muss man nicht. Und wenn man nicht muss, dann will man bald wieder.

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