Die verstrickte Dienstagsfrage

Wie immer über das Wollschaf:

Manchmal verliebt man sich in ein Garn, dass einen in den schönsten Farben aus dem Regal angelächelt hat.

Dann geht man nach Hause und strickt es voller Vorfreude an und muss feststellen, dass das Stricken gar nicht so einfach ist. Gerade Baumwolle teilt sich auch gerne einmal.

Macht es euch viel aus, wenn ihr Garn verstrickt, dass sich teilt?
Bin auf eure Antworten gespannt.

Vielen Dank an Bianca für die heutige Frage!

Ich bin sehr hart im Nehmen, was Wolle angeht. Ich bin auch immer auf der Suche nach sehr günstiger Wolle, und die ist meist doch anfälliger fürs Teilen. Das macht mir aber meist gar nichts aus. Selbst die Wolle mit Leinenanteil für meinen ersten Cardigan hat mich gar nicht geärgert. Ich habe von einigen gehört, dass diese Wolle leicht splintert und unangenehm zu stricken ist – ich fand’s vollkommen in Ordnung. Ist halt nicht so kuschelig wie Baumwolle, aber das wusste ich ja vorher. Die einzige Wolle, die ich wirklich wirklich unangenehm fand war die Silk Hair von Lana Grossa. ich hatte die mal gekauft um sie mit einem anderen Faden zusammen zu verstricken, weil die Wolle, die ich eigentlich wollte, nicht mehr im Sortiment war und dieses Zusammenstricken aber ähnlich aussehen sollte. Ich hab dann was ganz anderes gestrickt und so blieb dieses Knäul ewig in meinem Woll-Stash bis ich letztens mal aufgeräumt habe und Wolle weggestrickt habe. Herausgekommen sind süße Pulswärmer und ein sommerlicher Schal. Es war aber grausam zu verstricken! Ich stricke sehr fest und der dünne Faden hat sich regelrecht in meinen linken Zeigefinger reingefressen. Ich konnte gar nicht länger am Stück stricken, weil ich dache, ich schneid mir sonst den Faden ins Fleisch. Ekelig! Nie wieder, auch wenn die Ergebnisse echt schön geworden sind.

Kommentar verfassen