Die verstrickte Dienstagsfrage

Heute gibt es wieder eine Frage vom Wollschaf:

Wie haltet ihr es denn eigentlich mit der Maschenprobe? Strickt ihr brav vor jedem Projekt eine Maschenprobe? Und wascht und spannt ihr die dann auch? Oder verzichtet ihr auf Maschenproben und strickt drauf los (in der Meinung, es wird schon irgendwie hinkommen)?

Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!

Ich bin ganz böse, ich mache nie eine Maschenprobe. Ich hoffe immer, dass die Größenangaben in den Anleitungen hinkommen und hatte damit bisher meistens Glück (naja, meinen Cardi hab ich noch nicht gewaschen, vielleicht kommt da das große böse Erwachen). Ich weiß auch, dass ich ziemlich fest stricke und achte dann eher während des Strickens drauf, ob ich noch irgendwo Zunahmen machen muss. Bei Schals ist das ja eh irgendwie egal.  Bei Mützen hab ich schon eine, die ein bisl eng geworden ist, aber ich find’s trotzdem gut so und hab sie im Frühjahr recht häufig getragen. Socken kann man ja immermal zwischendurch anprobieren. Und ehrlich gesagt, wenn es nicht 100% sitzt: Strickzeug kann sich dehnen! Zu groß ist eher das Problem. Das hatte ich mal bei einer Mütze, die war echt zu groß. Eine Freundin fand die aber ganz klasse, hat sie probiert und sie passte. Sie hatte nach einer schönen großen Mütze für ihren Dickschädel 😉 gesucht und hat sie dann von mir geschenkt bekommen. Und ganz zur Not geht immernoch aufribbeln.

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