Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Faire und ökologische Babykleidung

Allgemein zu Babykleidung und was für uns im Alltag sinnvoll ist, dazu habe ich in einem anderen Beitrag geschrieben. Und auch dazu wo man Babyklamotten neu oder auch gebraucht kaufen kann. habe ich etwas verfasst. Jetzt stelle ich euch ein paar Marken vor, die ich nicht nur gut finde, weil sie süße Klamotten für Babys herstellen, sondern weil diese auch fair und nachhaltig produziert werden: Blutsgeschwister, Little Green Radicals und Boden.

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Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Woher Babykleidung bekommen?

Nach der Geburt unserer Kleinen, merkten wir im  Alltag, was einem vielleicht doch noch fehlt. Über die finische Babybox, die fast alles für das erste Lebensjahr bereit hält, habe ich hier geschrieben. Nur diese Sachen hätten mir aber nicht gereicht.

Da Babysachen aber wirklich selten richtig abgetragen werden, lohnt es sich immer Babysachen gebraucht zu kaufen. Ich stöbere gern bei Mamikreisel. Das ist eine Adaption von Kleiderkreisel, einer Second-Hand-Klamotten-Börse wenn man so will.  Mamikreisel ist speziell für Schwangerschaftsmode und Babysachen ausgerichtet. Ich hab da schon während meiner Schwangerschaft Umstandsmode gekauft und jetzt nach der Geburt sind gebrauchte Babysachen,  ein Spieletrapez und eine Tragejacke für mich erstanden worden. Es lohnt sich immer,  dort zu stöbern.

Man kann dort in verschiedenen Kategorien Kleidung, aber auch Spielzeug, Kinderwägen, Babybetten… also eigentlich alles rund ums Baby kaufen. Die Sachen werden privat angeboten.

Schön ist besonders, dass man sich die Suche so einstellen kann, dass bspw. nur Kleidung in der Größe angezeigt wird, die für einen gerade aktuell ist. Oder man kann nach bestimmten Marken suchen, weil man weiß, dass einem diese Sachen besonders gut gefallen.

Weitere Tipps von mir zu Babykleidung findet ihr unter folgenden Links:

Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Finische Babybox – Alles für’s erste Lebensjahr

Natürlich haben wir – wie wahrscheinlich  die meisten angehenden Eltern – vor der Geburt Kleidung angeschafft bzw. geschenkt bekommen. Vor allem die Großmütter haben uns mit Kleidung eingedeckt, was wir richtig toll fanden. Dabei wurde sowohl von Baby-Flohmärkten als auch neue Baby-Kleidung gekauft.

Was wir uns sozusagen als Starter-Paket selbst gegönnt haben, war die finische Babybox. Diese Box steht in Finnland jedem Neugeborenen zur Verfügung und beinhaltet Kleidung für das erste Lebensjahr, einige Utensilien und die Box an sich kann als Bettchen genutzt werden. Mittlerweile kann man die Box aber auch kaufen. In Schottland hat man das finische Modell übrigens seit neustem übernommen. Ich finde das eine super Sache, aber da es bei uns so etwas leider nicht gibt, haben wir uns die Box selbst geschenkt.

Darin enthalten sind Wickelbodys in der ganz kleinen Größe sowie auch ein unten zu öffnender Strampler. Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass ich ein großer Fan dieser beiden Kleidungsstücke bin, dementsprechend wurden die Sachen wirklich viel getragen. Außerdem gibt es Hosen mit und ohne Füße und ab Größe 62 (also mit ca. drei Monaten)  dann auch über-den-Kopf-anzuziehende Bodys . Außerdem Schlafanzüge in zwei Größen, die als dünne Schlafsäcke konzipiert sind, dünne und dicke Sochen, dünne und dicke Handschuhe, einen Overall, einen Winteranzug, eine Strumpfhosen, eine Strickmütze und eine Haube.  Sabberlätzchen und Spucktücher sind auch dabei, außerdem Stilleinlagen, eine Babyflasche und ein Kuscheltier.  Dann natürlich die Matratze in Größe der Box,  Bettlaken und Bettzeug sowie ein großer Schlafsack. Dann ist ein Badehandtuch dabei und ein Badetermometer. Zudem eine Nagelschere, eine Zahnbürste und eine Haarbürste. Kondome komplettieren die Box.

Die Kleidung haben wir jetzt bis Größe 68 in Gebrauch und ich bin super zufrieden.  Die Sachen sind durchdacht und halten gut. Auch wenn der Lieblings-Strampler mittlerweile sehr ausgewaschen aussieht und leider schon lange nicht mehr passt. Großartig finde ich den großen Schlafsack, den wir zur Zeit entweder im Kinderwagen nutzen oder aufgeklappt als Babydecke für das Babytrapez.

Was die Decke angeht, nutzen wir nachts wie empfohlen Baby-Schlafsäcke. Morgens, wenn ich das schlafende Mäuschen nach dem Kuscheln ablege oder auch zum Mittagsschlaf benutze ich aber tatsächlich die mitgelieferte Decke. Ich weiß, da wird es einige kritische Stimmen geben. Die Alternative wäre, das Baby frieren zu lassen oder es durch den Versuch, den Schlafsack anzuziehen, aufzuwecken.

Ganz großer Fan bin ich der mitgelieferten Babyflasche. Dabei handelt es sich um eine Twistshake Flasche, einer schwedischen Firma. Mittlerweile haben wir eine ganze Flotte dieser Flaschen – dazu schreibe ich in einem anderen Blogbeitrag nochmal ausführlich. Was mir in der Box noch fehlt ist ein Fieberthermometer, ansonsten  ist aber wirklich alles dabei.

Schneeanzug und Overall

Nur die Sachen aus der Box hätten mir aber ehrlich gesagt nicht gereicht, weil ich gerade im Wochenbett nicht dazu gekommen bin, Wäsche zu machen und der Göttergatte auch nicht immer dafür die Zeit fand. Wenn man dann keinen Trockner hat, braucht man schon ein paar Sachen mehr. Aber ein guter Start sind die Sachen auf jeden Fall. Mit der Qualität der Sachen bin ich auch sehr zufrieden. Die Kleidungsstücke halten gut durch und sehen auch noch hübsch aus. Die Schlafbox  haben wir nicht genutzt, weil wir im Schlafzimmer die Babybay stehen haben und im Wohnzimmer noch einen Stubenwaagen für tagsüber. Ich hätte es mir ehrlich gesagt auch nicht getraut mein Baby dort liegen zu lassen, weil unsere beiden Katzen sicher in den Karton reingehüpft wären. Der Stubenwaagen ist mir da doch sicherer.

Was ich sehr sinnvoll fand war, das man beim bestellen angegeben hat, wie alt das Baby voraussichtlich in der kalten Jahreszeit ist, damit die Wintersachen dann auch tatsächlich passen.

Mittlerweile gibt es eine Box für das zweite Lebensjahr.  Da wir aber mittlerweile soviele Klamotten von Freunden und Verwandten bekommen haben,  werden wir die Box wohl eher nicht kaufen. Zumal da sehr viel weniger Sachen drin sind im Vergleich zu der Babybox.

Weitere Tipps von mir zu Babykleidung findet ihr unter folgenden Links:

Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Spucktücher

Spucktücher sind neben Baybkleidung die wahrscheinlich am häufigsten genutzten Textilien in einem Babyalltag. Wir haben verschiedene Spucktücher ausprobiert. Die finische Babybox, über die ich hier geschrieben habe, enthält zwei Spucktücher aus Baumwolle, die ich an sich gut finde. Mittlerweile spuckt unser kleines Mädchen aber etwas mehr (sie futtert ja auch ordentlich) und für mich persönlich sind Spucktücher und Waschlappen aus Molton Flanell die beste Wahl. Als Waschlappen sind sie super angenehm – unser Möttchen wird jeden Morgen ausgiebig gewaschen, weil sie richtig Spaß daran hat. Bei den Spucktüchern mag ich den weichen Flanell. Weil es zum einen gut aufsaugt,  wenn beim Trinken was daneben geht oder das Würmchen spuckt. Außerdem kann man die großen Flanellwindeln unterwegs auch mal als dünne Decke benutzen.

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Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Baby-Kleidung

Heute gibt es mal einen nicht-wolligen Inhalt: nach neun Monaten Schwangerschaft und vier Monaten Eltern-Dasein haben wir einige Erfahrungen gemacht, die vielleicht für die ein oder den anderen interssant sein könnte. Ich sage ganz deutlich: Das sind meine/unsere Erfahrungen und Einstellungen – Andere sehen das sicher ganz anders und das ist auch gut so. Ich bin starke Verfechterin der Meinung, dass es selten nur einen richtigen Weg gibt. Vielfalt ist gerade auch beim Elternsein vorhanden, denn jedes Kind ist anders, jede Familie ist anders.  Wichtig ist nur, für sich und die eigene Familie den richtigen Weg zu finden. Hier also meine/unsere Erfahrungen.  Da sich verschiedene Themen anbieten und es an manchen Stellen vielleicht etwas ausführlicher wird,  mache ich eine ganze Blogserie daraus.  Heute starten wir mit einem der großen, wichtigen und dauerhaften Themen: Babykleidung.  Weiterlesen

Erfahrungen und Tipps für (werdende) Eltern | Schlafanzüge und Schlafsäcke

Schlafanzüge und Schlafsäcke scheinen mir eine Glaubensfragen zu sein. Wir haben unserem Möttchen erst mit so ca. zwei Monaten überhaupt erst Schlafanzüge angezogen – vorher hatte sie einfach Bodys und Strampler an. Da wir Schlafsäcke haben, die unten geöffnet werden können (dazu gleich mehr), finde ich Schlafanzüge praktisch,  die ich unten öffnen kann – also entweder Hosen (am liebsten Strumpfhosen,  weil die Windel nachts auch bei unruhigem Schlaf dort bleibt wo sie hingehört) oder Onesies, die Knöpfen haben. Wir haben mittlerweile einige Lupilu Schlafanzüge in Rotation, die zum Glück auch groß ausfallen und daher hoffentlich auch noch ein paar Monate getragen werden können.

Bei Schlafsäcken ist es so, dass wir in der erste  Zeit welche ohne Ärmel hatten, weil unsere Maus ja im Sommer geboren ist. Mittlerweile haben wir welche mit Ärmeln, weil das Möttchen – so wie ihre Eltern auch – doch gerne mal kalte Händchen  hat. Und hier gibt es eine absolute Kaufempfehlung für Lilano Schlafsäcke. Ich habe zwei bei Hans Natur gekauft und einen gebraucht über Mamikreisel,  weil ich die einfach toll finde. Zum einen sind sie durch ihre Wickelung einfach anzuziehen,  auch wenn das Mäuschen schon fast im Schlummerland  ist, zum anderen  kann das Wickeln nachts durch den Reißverschluss unten schnell von statten gehen, ohne dass man das Baby ganz ausziehen muss. Außerdem sind die Schlafsäcke aus Merinowolle.  Ja, ich stricke viel mit Merinowolle und bin daher sicher schon etwas voreingenommen, auf der anderen Seite hat es ja seinen Grund, dass Merinowolle unter Stricker_innen so beliebt ist: sie ist weich und kuschelig, aber man überhitzt nicht so schnell. Und so ist das auch mit diesen tollen Schlafsäcken . Dass die Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung stammt, macht mich dabei besonders glücklich.  Außerdem riecht es so schön  nach Schaf… richtige Schafsäcke sind das. Lilano hat übrigens auch andere Kleidungsstücke, die ich aber auf Grund des doch hohen Preises bisher nicht ausgiebig getestet habe. Bei mamikreisel.de habe ich ein Jäckchen von Lilano erstanden und bin gespannt, wie es der Maus gefällt – das Wetter ist ja langsam kalt genug, damit wir das second-hand-Jäckchen testen können.

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Nadeln und Seile

Vor einiger Zeit habe ich vom Göttergatten das KnitPro Rosewood Deluxe Nadel-Set geschenkt bekommen. Ich liebe die Nadeln und benutzen sie eigentlich für alles. Ab und an geht allerdings mal ein Seil kaputt oder man braucht dann doch mal eine andere Nadelgröße. Oder man strickt, wie ich, gern mit einer bestimmten Größe und braucht davon mehr als ein Paar. Denn mal ehrlich: Wer hat denn nur ein Strickprojekt auf den Nadeln?!

Ich habe mir daher von KnitPro als Ergänzung ein paar Nadelspitzen geholt. Zum einen die Basix in 3.25mm und 3.27mm. Ab und an braucht man diese Zwischengröße, sei es für Socken oder Bündchen an Pullovern u.ä. Das Material der Nadeln – Birkenholz – liegt gut in der Hand. Sie sind – so wie es sein sollte – nicht super glatt, aber das Garn bleibt auch nicht an der Nadel hängen. Genau richtig für meinen Geschmack. Die Nadeln lassen sich ohne Probleme mit den Seilen des Sets benutzen. Ich kann mir gut vorstellen, die Basixs wieder zu kaufen. Hübsch ist die einfache Holzoptik allemal.

Als zweites habe ich mir ein paar Cubics in 4mm gegönnt. Ich stricke viel mit 4mm-Nadeln, von daher kann man meiner Meinung nach nie genügend 4mm-Nadeln haben.

Die Cubics sind – wie der Name schon andeutet – nicht rund, sondern eckig. Die Form soll besonders gut in der Hand liegen und das Maschenbild verbessern.  Mein Maschenbild ist schon sehr regelmäßig, daher kann ich da keinen Unterschied feststellen. In der Hand liegen die Nadeln aus Birkenholz gut – ob das jetzt aber so anders ist all runde Nadeln, ich weiß nicht.

Was mir negativ aufgefallen ist: Die Nadeln sind nicht so super poliert wie die Rosewood Nadeln aus dem Set. Das hat mich etwas irritiert und auch enttäuscht. Ich mag den glatten glänzenden Look der dunklen Holznadeln und hatte mich bei den Cubics auf etwas ähnliches gefreut.  Die Nadeln sind aber eher matt und ich finde man merkt schon, dass sie dadurch etwas schwergängiger sind als die Rosewood-Nadeln aus dem Set. Für mich werden das die ersten und letzten Cubics sein.

Vor einiger Zeit hatte ich zudem 3mm-Nadelspitzen aus der Symfonie-Reihe gekauft. Damals dachte ich, dass sich kurze Nadeln gut machen würden, aber tatsächlich stricke ich lieber mit den normal langen Nadeln.

Was ich ebenfalls neu angeschafft habe war ein Verbindungsseil,  weil eines der Seile aus dem Set kaputt gegangen ist.

KnitPro hat mittlerweile auch farbcodierte Seile.  Das heißt, das jeden Länge eine bestimmte Farbe hat. So weiß man, dass das rote Seil bspw. 76cm lang ist, mit Nadelspitzen zusammen also 100cm ergibt. Das ist sehr praktisch, weil man nicht erst nachmessen oder die Länge der Seile miteinander vergleichen muss,  um das gewünschte zu finden.  Geliefert wird das Seil mit zwei Endkappen und einem Kabelschlüssel.

Mir scheint das Kabel zudem etwas weicher als die Seile im Set. Das ist praktisch,  weil man bei Magic Loop dann nicht so mit dem Seil kämpfen muss.  Trotzdem macht das Seil einen robusten Eindruck.  Absolut empfehlenswert!

Habt ihr Lieblingsnadeln? Welche Größen benutzt ihr besonders gern? Welche Nadel sollte man unbedingt mal ausprobiert haben?

fertiggestrickt: Hose Süßer Fratz

Ihr Lieben, ich melde mich zurück! Wie regelmäßig ich allerdings bloggen werde, kann ich noch nicht sagen. Das Leben mit Baby ist – wie erwartet – ganz anders. Es ist wunderbar und toll! Die Prioritäten liegen aber eben gerade ganz woanders als beim Bloggen. Zum Stricken komme ich dann und wann. Abends zum Beispiel, wenn die Kleine im Babybay schläft. Oder beim politischen Ehrenamt, wenn die Sitzung länger dauert.

Dort fertiggestrickt habe ich auch die Hose „Süßer Fratz“ aus dem Buch Klompelompe. Aus dem Buch hatte ich schon eine Babyhose gestrickt: das Spielhöschen Goldkind, die ich unserer Maus bisher sehr gern angezogen habe. Das Buch hat sich also jetzt schon gelohnt.

Angefangen hatte ich diese Winterhose in der Größe 2 noch vor der Geburt unseres kleinen Wonneproppens. Nun ist sie endlich von den Nadeln gesprungen.

Gestrickt ist die Hose mit 2,5mm und 3mm Nadeln aus der Fairalpaka DK in grau-grün heather. Eine tolle Farbe, die auf den Fotos leider gar nicht so richtig rüberkommt.

Die Hose wird von oben nach unten gestrickt und hat ein hübsches Detail an den Hosenseiten, das wirklich einfach zu merken ist.  Die Anleitung ist einfach zu verstehen und lässt sich gut folgen.

Nach den ersten Monaten mit Baby habe ich mittlerweile raus, was an Baby-Klamotten für uns sinnvoll ist und was nicht. Den breiten Bund an dieser Hose finde ich sehr gut. Ich ziehe, wenn es schon Hosen und nicht Strampeln sein sollen, lieber welche mit breitem Bündchen an, weil die nicht so auf den Bauch drücken. Außerdem können die Hosen schon etwas eher getragen werden, wenn man das Bündchen oben und an den Beinen umschlägt,  und beim Wachsen wandert das Bündchen immer weiter runter. Das finde ich praktisch und auch nachhaltiger.  Die kleinen Fratze wachsen so schnell, dass es schade ist, wenn Sachen nur eins zwei Mal getragen werden – zumal, wenn es handgemachte Dinge sind.

Ich bin gespannt, ob unserem Möttchen die Hose in ein paar Monaten passt und gefällt.